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Statuten

Statuten Hobbyliga Fassung 2017



1. Richtlinien für den Spielbetrieb:

Die Hobbyliga wurde 1996 gegründet. Die angestrebte Teilnehmerzahl sind 8 Mannschaften. Der Wettbewerb wird im Ligamodus (Hin- und Rückspiel) gespielt.
Der Ligapräsident wird alle zwei Jahre neu gewählt bzw. bestätigt und ist Mitglied einer Mannschaft/ eines Vereins, die/ der am aktiven Spielbetrieb teilnimmt.
Jede Mannschaft zahlt ein Startgeld von 50€ pro Saison.
Die Verwaltung der Finanzen ist Aufgabe des Ligapräsidenten.


2. Versammlungen:

Bei angekündigten Hobbyliga-Versammlungen oder außergewöhnlichen Versammlungen muss mindestens ein Repräsentant pro Team anwesend sein. Reguläre Versammlungen finden jeweils vor der Herbstsaison und vor der Frühjahrssaison statt.
Die Aufnahme erfolgt nur im Einverständnis und mit Zustimmung aller Mannschaften der Liga.


3. Vorraussetzungen zur Aufnahme neuer Mannschaften:

Die Hobbyliga heißt gerne neue Teams willkommen.
Vorraussetzungen sind: ausreichend großer Kader, finanzielle Möglichkeiten (Startgeld, Schiedsrichter etc.), angestrebt wird eine Platzgröße für Spiele 11vs.11, Beitrag zu einer guten Stimmung innerhalb der Liga.



4. Schiedsgericht:

Das Schiedsgericht besteht aus 5 Vertretern unterschiedlicher Vereine und wird jährlich neu gewählt. Der Ligapräsident ist einer der 5 Mitglieder und es obliegt ihm die Entscheidungsfindung zu initiieren.
Das Schiedsgericht entscheidet über das Strafausmaß bei Sperren, über von Vereinen eingebrachte Einsprüche, nicht witterungsbedingten Spielabbrüchen oder sonstigen außerordentlichen Vorkommnissen.
Das Schiedsgericht muss sich ehest möglich mit dem Fall beschäftigen und jedenfalls vor dem nächsten Meisterschaftsspiel des betroffenen Spielers bzw. der betroffenen Mannschaft eine Entscheidung treffen.
Außerdem ist das Schiedsgericht angehalten, sich mit Verstößen gegen den Kodex (Punkt 13) zu befassen. Bei solchen Verstößen von einzelnen Spielern oder ganzen Mannschaften sind besonders harte Strafen angedacht.
Alle sonstigen Entscheidungen bei auftretenden Schwierigkeiten werden bei Versammlungen von allen Vereinsvertretern getroffen.


5. Spieltermine:

Spieltermine werden im Einvernehmen beider Vereine im Zuge der Auslosung festgelegt.


6. Spielabsagen:

Grundsätzlich sind die Termine einzuhalten. Vom Heimverein müssen witterungsbedingte Absagen am Spieltag bis spätestens 4 Stunden vor Spielbeginn dem Gastverein und dem Schiedsrichter mitgeteilt werden. Kann eine Mannschaft aus personellen Gründen den Spieltermin nicht wahrnehmen, ist dem anderen Verein dies zum frühest möglichen Zeitpunkt mitzuteilen. Es ist Usus in der Hobbyliga dem Ersuchen nach einer Spielverschiebung zu folgen und gemeinsam einen neuen Termin zu finden. Sollte bis zum Ablauf der Saison kein Termin gefunden werden, ist das Spiel mit 3:0 für die, den ursprünglichen Termin wahrnehmende Mannschaft zu werten.


7. Schiedsrichter:

Die Heimmannschaft ist verpflichtet einen Schiedsrichter zu stellen. Linienrichter sind nicht zwingend. Anzustreben ist der Einsatz von ausgebildeten Schiedsrichtern.


8. Spielbericht:

Die Heimmannschaft ist verpflichtet einen Spielbericht (Vorlage: http://www.hobbycup.at/index.php?/hobbyliga/on/downloads) bereitzustellen. Dieser muss von beiden Teams ausgefüllt und vor Anpfiff dem Schiedsrichter übergeben werden. Nach dem Spiel ist der Spielbericht von beiden Kapitänen und dem Schiedsrichter zu unterschreiben und von der Heimmannschaft bis zum Ende der Saison zu bewahren.


9. Pflichten der Heimmannschaft:

Die Heimmannschaft hat Sorge zu tragen, dass das Spielfeld sich in einem bespielbaren Zustand befindet. Sie muss den Schiedsrichter organisieren und den Spielbericht bereit stellen. Dem Auswärtsteam ist ausreichend Mineralwasser und Bälle zum Aufwärmen zur Verfügung zu stellen. Sollten die Dressen beider Teams sich zu wenig unterscheiden, muss die Heimmannschaft eine Lösung finden (zB. Überziehleibchen).


10. Spielerwechsel:

Pro Meisterschaftsspiel dürfen während der Halbzeiten pro Team maximal 6 Spieler gewechselt werden. Wechsel in der Halbzeitpause zählen nicht, müssen aber dem Schiedsrichter gemeldet werden. Rücktausch ist erlaubt und zählt als normaler Wechsel.


11. Spielerverwarnung und -strafen:

Erhaltene Karten müssen auf dem Spielbericht vermerkt werden. Nach drei gelben Karten in einem Spieljahr ist der betreffende Spieler im nächsten Meisterschaftsspiel gesperrt. Hat er die Sperre abgesessen wäre er bei der insgesamt sechsten gelben Karte wieder gesperrt.

Bei einer gelb-roten Karte ist der Spieler automatisch im nächsten Meisterschaftsspiel gesperrt. Eine gelb-rote Karte hebt eine zuvor im selben Spiel gezeigte gelbe Karte auf und wird nicht als solche in der Statistik vermerkt.

Bei einer roten Karte ist das Vergehen vom Schiedsrichter am Spielbericht schriftlich zu vermerken. Die Heimmannschaft muss eine Abbildung des Spielberichts an das Schiedsgericht senden. Sowohl die Mannschaft des Übeltäters, als auch das andere am Spiel teilnehmende Team hat ein Statement zum Vorfall an das Schiedsgericht zu übermitteln. Das Schiedsgericht entscheidet danach über das Ausmaß der Sperre.

Bei nicht gewerteten Spielen zählen gelbe Karten nicht. Über etwaige roten Karten entscheidet das Schiedsgericht.

Gelbe Karten werden nach Beendigung der Frühjahrssaison gestrichen. Eine Sperre aus einer gelb-roten Karte im letzten Meisterschaftsspiel verfällt. Die Sperre aus einer roten Karte gilt saisonübergreifend.


12. Spieleranmeldung / spielberechtigte Spieler:

Für jeden spielberechtigten Spieler muss ein Spielerpass (Vorlage: http://www.hobbycup.at/index.php?/hobbyliga/on/downloads) angefertigt werden. Außerdem muss die Kaderliste auf der Homepage einzusehen sein. Änderungen der Kaderliste können nur in der Sommerpause bzw der Winterpause vorgenommen werden. Abgabe der aktuellen Kaderliste ist immer einen Tag vor dem ersten Spiel der Herbst- bzw. Frühjahrssaison. Die Spielerpässe inkl. Foto und Geburtsdatum sind in einer Mappe bei jedem Spiel mitzuhaben. Die Kontrolle obliegt dem Schiedsrichter.
Spielberechtigt ist jeder Mann bzw. jede Frau ohne Altersbeschränkung.
Für Vereinsspieler beim NÖFV gelten folgende Regelungen:
spielberechtigt sind Reservespieler bis inkl. Gebietsliga (6. höchste österreichische Liga). Pro Meisterschaftsspiel dürfen maximal 2 Reservespieler pro Mannschaft auf dem Spielbericht stehen und eingesetzt werden. Diese Spieler müssen im dafür vorgesehenen Feld am Spielbericht eingetragen werden.
Für Jugendspieler bei Verbandvereinen gibt es keine Beschränkung.
Sollte ein Reservespieler während der Saison in der Kampfmannschaft des Verbandsvereins eingesetzt werden, ist er für die gesamte Jahresmeisterschaft nicht mehr in der Hobbyliga spielberechtigt.

Wird ein Spieler ohne Spielberechtigung eingesetzt, wird das Spiel nachträglich mit 3:0 zu Ungunsten der Mannschaft dieses Spielers gewertet.


13. Kodex:

Die Vereine der Hobbyliga verschreiben sich eines respektvollen, fairen und gewaltfreien Umgangs miteinander. Jede Form von Sexismus, Rassismus und Homophobie wird entschieden abgelehnt und offensiv bekämpft.